Veröffentlicht am
12.05.2020
August 14, 2026

Sollte ich meinen Mitarbeitern vertrauen?

Gerade jetzt wo viele Unternehmen auf Home-Office umgestellt haben fragen sich viele Geschäftsführer inwiefern sie ihren Mitarbeitern vertrauen können. Zu viel Kontrolle schadet dem Chef-Mitarbeiter-Verhältnis. Doch schadet zu wenig Kontrolle der eigenen Firma?

in schwarz-weiß: Mann schaut durch Plissee aus dem Fenster
KI hat bei diesem Beitrag mitgeholfen – aber am Ende sitzen bei uns immer noch Menschen hinter dem Schreibtisch und haben alle Informationen geprüft. Dennoch: Alles hier versteht sich als allgemeine Information, nicht als Rechtsberatung im Einzelfall.

Die wichtigsten Fragen im Überblick

Home-Office und jetzt?

Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache. Einander zu vertrauen ist wohl in fast allen Lebensbereichen unerlässlich. Sei es im Privatleben zwischen Freunden und Lebenspartnern, oder auch im beruflichen Kontext zwischen Kollegen oder Mitarbeitern und Vorgesetzten. Vertrauen ist nicht von einem auf den anderen Tag einfach da, sondern braucht Zeit, bis es entstehen kann. Wenn sich keine Vertrauensbasis ausbilden kann, kommt es oft zu gegenseitigem Misstrauen. In der Beziehung Chef und Mitarbeiter sind übermäßige Kontrolle bzw. Überwachung seitens des Chefs eine häufige Folge. Im Folgenden werden wir das Thema Vertrauen im beruflichen Kontext näher beleuchten.

Ein besonders aktuelles Thema

Momentan befinden sich die Mitarbeiter vieler Unternehmen im Home-Office. Damit einher geht die Sorge mancher Geschäftsführer, dass Mitarbeiter die Zeit zu Hause auf Kosten des Unternehmens für private Tätigkeiten nutzen könnten, statt produktiv zu sein und Ihre Arbeit pflichtgemäß zu erledigen. In anderen Branchen ist es schon immer üblich, dass einzelne Mitarbeiter oder ganze Kolonnen im Außendienst tätig sind. Auch hier kann der Chef nicht immer den Überblick behalten, wo sich seine Mitarbeiter befinden und was sie gerade tun.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Vertrauen ist auch im beruflichen Kontext sehr wichtig - und das nicht nur dann, wenn die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten oder andernorts Aufträge erledigen, sondern auch wenn sie wie gewohnt im Büro arbeiten. Denn ein Vorgesetzter, der stets den genauen Überblick über jeden Arbeitsschritt seiner Mitarbeiter haben möchte, wird schnell als Kontrollfreak abgestempelt. Und ständige Kontrolle und Überwachung gehen meist zu lasten einer guten Atmosphäre im Unternehmen.

Mann sitzt im blauen Hemd sitzt an einem Schreibtisch, vor einem Computer, it einem Handy in der Hand. Licht kommt von links oben

Ein Balanceakt...

Natürlich muss ein Vorgesetzter nicht komplett das Zepter aus der Hand geben. Vielmehr geht es darum, den schmalen Grad zwischen Überblickhalten einerseits , und Kontrolle ausüben andererseits, auszubalancieren. Es geht darum, den Mitarbeitern insofern Vertrauen zu schenken, dass eigenständiges Arbeiten möglich wird. Natürlich kann es ab und an vorkommen, dass ein Mitarbeiter seine Arbeitszeiten nicht genau erfasst. Gerade im Home-Office kann auch mal der Postbote oder Nachbar vor der Tür stehen. Aber solang er dennoch ordentliche Arbeit abliefert und das Unternehmen voranbringt, sollte diese kleine Ablenkung doch zu verkraften sein.

Einen allgemeinen Überblick über das Geschehen im Unternehmen zu haben, ist aber dennoch schon aus einem Grund sehr wichtig: Wenn Probleme auftauchen, können die Ursachen schnell aufgedeckt und Prozesse optimiert werden. Anpassungen und Nachkalkulationen sind somit problemlos möglich. Gleichzeitig kann nur dann, wenn beide Seiten - d.h. sowohl Mitarbeiter, als auch Vorgesetzte – ihre Karten offenlegen, Transparenz gewährt werden. Davon profitieren beide Seiten gleichermaßen.

In vielen Unternehmen hat es sich bewährt, gewisse Fristen festzulegen und regelmäßige Meetings oder Telefonate anzusetzen, in denen sich der Vorgesetzte einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte verschaffen kann. In der Zwischenzeit werden den Mitarbeitern ausreichend Freiräume gewährt und Vertrauen geschenkt, dass sie ihre Arbeit ordnungsgemäß und selbstgesteuert erledigen. Egal wann und von welchem Ort aus Sie gerade arbeiten.

Dass ein System eine gewachsene Vertrauenskultur nicht ersetzen, sondern nur absichern kann, bestätigt auch Max Bayer-Eynck, Inhaber und Geschäftsführer des Handwerksbetriebs Kawentsmann, aus eigener Erfahrung:

„Die Kultur kann ein System ja nicht ersetzen, und dafür seid ihr verantwortlich. Und dann können wir mit clockin, mit einem System, für die mögliche Einfachheit in der Bedienung, auch ein gutes Tool sein.“ – Max Bayer-Eynck, Inhaber & Geschäftsführer, Kawentsmann

Wie tief dieses Vertrauen bei KAWENTSMANN im Team verankert ist, erzählt Max im Podcast „Angepackt“ – etwa wenn er beschreibt, wie selbstverständlich sich Kolleginnen und Kollegen im Team gegenseitig aushelfen.

Zeiterfassung ohne Wenn und aber

Einen Überblick über die geleistete Arbeitszeit der Mitarbeiter zu halten und diese zu dokumentieren, ist bald rechtlich vorgeschrieben und damit für Vorgesetzte unerlässlich. Vertrauen hin oder her.

clockin bietet Ihnen hier eine Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-freundliche Lösung. Arbeitgeber sehen, wie viel Arbeitszeit ihre Mitarbeiter in einzelne Projekte gesteckt haben, und behalten so auch trotz Home-Office immer einen Überblick. Gleichzeitig fallen dem Mitarbeiter keine geleisteten Überstunden mehr unter den Tisch. Mit nur wenigen Klicks ist clockin einsatzbereit und erstellt Ihnen die individuellen Stundenzettel Ihrer Mitarbeiter völlig automatisch.

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