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Sollte ich meinen Mitarbeitern vertrauen?

  

Gerade jetzt wo viele Unternehmen auf Home-Office umgestellt haben fragen sich viele Geschäftsführer inwiefern sie ihren Mitarbeitern vertrauen können. Zu viel Kontrolle schadet dem Chef-Mitarbeiter-Verhältnis. Doch schadet zu wenig Kontrolle der eigenen Firma?

Home-Office und jetzt?

Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache. Einander zu vertrauen ist wohl in fast allen Lebensbereichen unerlässlich. Sei es im Privatleben zwischen Freunden und Lebenspartnern, oder auch im beruflichen Kontext zwischen Kollegen oder Mitarbeitern und Vorgesetzten. Vertrauen ist nicht von einem auf den anderen Tag einfach da, sondern braucht Zeit, bis es entstehen kann. Wenn sich keine Vertrauensbasis ausbilden kann, kommt es oft zu gegenseitigem Misstrauen. In der Beziehung Chef und Mitarbeiter sind übermäßige Kontrolle bzw. Überwachung seitens des Chefs eine häufige Folge. Im Folgenden werden wir das Thema Vertrauen im beruflichen Kontext näher beleuchten. 

Ein besonders aktuelles Thema

Momentan befinden sich die Mitarbeiter vieler Unternehmen im Home-Office. Damit einher geht die Sorge mancher Geschäftsführer, dass Mitarbeiter die Zeit zu Hause auf Kosten des Unternehmens für private Tätigkeiten nutzen könnten, statt produktiv zu sein und Ihre Arbeit pflichtgemäß zu erledigen. In anderen Branchen ist es schon immer üblich, dass einzelne Mitarbeiter oder ganze Kolonnen im Außendienst tätig sind. Auch hier kann der Chef nicht immer den Überblick behalten, wo sich seine Mitarbeiter befinden und was sie gerade tun.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Vertrauen ist auch im beruflichen Kontext sehr wichtig - und das nicht nur dann, wenn die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten oder andernorts Aufträge erledigen, sondern auch wenn sie wie gewohnt im Büro arbeiten. Denn ein Vorgesetzter, der stets den genauen Überblick über jeden Arbeitsschritt seiner Mitarbeiter haben möchte, wird schnell als Kontrollfreak abgestempelt. Und ständige Kontrolle und Überwachung gehen meist zu lasten einer guten Atmosphäre im Unternehmen. 

Ein Balanceakt... 

Natürlich muss ein Vorgesetzter nicht komplett das Zepter aus der Hand geben. Vielmehr geht es darum, den schmalen Grad zwischen Überblick halten auf der einen Seite, und Kontrolle ausüben auf der anderen Seite, auszubalancieren. Es geht darum den Mitarbeitern insofern Vertrauen zu schenken, dass eigenständiges Arbeiten möglich wird. Natürlich kann es ab und an vorkommen, dass ein Mitarbeiter seine Arbeitszeiten nicht genau erfasst. Gerade im Home-Office kann auch mal der Postbote oder Nachbar vor der Tür stehen. Aber solang er dennoch ordentliche Arbeit abliefert und das Unternehmen voranbringt, sollte diese kleine Ablenkung doch zu verkraften sein. 

Einen allgemeinen Überblick über das Geschehen im Unternehmen zu haben, ist aber dennoch schon aus einem Grund sehr wichtig: Wenn Probleme auftauchen, können die Ursachen schnell aufgedeckt und Prozesse optimiert werden. Anpassungen und Nachkalkulationen sind somit problemlos möglich. Gleichzeitig kann nur dann, wenn beide Seiten - d.h. sowohl Mitarbeiter, als auch Vorgesetzte - Ihre Karten offen legen, Transparenz gewährt werden. Davon profitieren beide Seiten gleichermaßen.

In vielen Unternehmen hat es sich bewährt, gewisse Deadlines festzulegen und regelmäßige Meetings oder Telefonate anzusetzen, in denen sich der Vorgesetzte einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte schaffen kann. In der Zwischenzeit werden den Mitarbeitern ausreichend Freiräume gewährt und Vertrauen geschenkt, dass Sie Ihre Arbeit ordnungsgemäß und selbstgesteuert erledigen. Egal wann und von welchem Ort aus Sie gerade arbeiten. 

Zeiterfassung ohne wenn und aber 

Einen Überblick über die geleistete Arbeitszeit der Mitarbeiter zu halten und diese zu dokumentieren ist bald rechtlich vorgeschrieben und damit für Vorgesetzte unerlässlich. Vertrauen hin oder her. 

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