Skip to main content

Darum sollten Arbeitgeber im Home-Office auf Zeiterfassung setzen

  

Viele Arbeitgeber machen den Fehler und empfinden Zeiterfassung im Home-Office als bürokratisches Laster. Dabei ist sie sowohl für Beschäftigte als auch für Arbeitgeber extrem wichtig.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat einen Gesetzentwurf für das “Mobile Arbeit Gesetz” vorgelegt, das für Vollzeitbeschäftigte einen gesetzlichen Anspruch auf mindestens 24 Tage Home Office oder mobiles Arbeiten im Jahr festlegen soll. Digitale Arbeitszeiterfassung soll auch im Home-Office verpflichtend werden. Wir finden: Gerade im Home-Office ist eine korrekte Zeiterfassung unerlässlich! Wir erklären Ihnen die Gründe:

Hintergründe des Gesetzentwurfs

Gerade aufgrund der steigenden Fallzahlen von Covid-19 und der Bedrohung eines zweiten Lockdowns rückt das Thema Home-Office wieder in den Fokus vieler Arbeitgeber. Während die Beschäftigten im vergangenen März abrupt und unvorbereitet ins Home-Office wechseln mussten, wurde viel über die Produktivät während der Heimarbeit diskutiert. Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass Beschäftigte im Home-Office meist mehr arbeiten als vor Ort im Betrieb - beispielsweise in den Abendstunden oder am Wochenende. Aus diesem Grund plant der Arbeitsminister Hubertus Heil eine verpflichtende digitale Zeiterfassung. Arbeitgeber, die dieser Aufzeichnungspflicht nicht nachkommen, müssen dem Gesetzentwurf nach mit einem Bußgeld von bis zu 30.000€ rechnen. 

 

Brandaktuell: Zeiterfassung wird Pflicht

Das Thema Arbeitszeiterfassung steht bereits seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im letzten Jahr, dass von den EU-Staaten verlangt, ein verpflichtendes Gesetz zur systematischen Arbeitszeiterfassung bei allen Beschäftigten einzuführen, im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch wenn das Urteil bisher noch nicht in nationales Recht umgesetzt wurde, müssen sich Unternehmen mit dem Thema beschäftigten, um künftig EuGH-konform zu agieren. Sollte das “Mobile Arbeit Gesetz” schließlich in Kraft treten, würde dem Thema eine noch stärkere Relevanz zukommen. 

Darum profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte von einer korrekten Zeiterfassung im Home-Office:


Arbeitnehmer im Büro haben meist feste Arbeitszeiten, in denen sie vor Ort sind. Arbeitgeber haben somit einen Überblick darüber, wann diese Mitarbeiter gearbeitet haben. Problematischer ist dies jedoch, wenn sich Mitarbeiter im Home-Office befinden. Viele Arbeitnehmer in Heimarbeit haben das Gefühl, sie müssten dauerhaft erreichbar sein, um ihrem Vorgesetzten so zu signalisieren, dass sie wie vereinbart am Arbeiten sind und sein Vertrauen nicht enttäuschen.

Häufig unterschätzen sie dabei ihre eigene Arbeitsleistung und machen Überstunden. Denn gerade dann, wenn man nicht wie im Büro feste Anwesenheitszeiten hat, verliert man schnell den Überblick darüber, wie viel eigentlich gearbeitet wurde. Den Mitarbeitern bietet die Zeiterfassung im Home Office aber nicht nur einen besseren Überblick über ihre bereits gearbeiteten Zeiten, sondern kann darüber hinaus auch der Analyse der eigenen Produktivität dienen. Eine Studie im Auftrag der DAK hat gezeigt, dass 56 Prozent der Beschäftigten, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiten, ihre Arbeit im Home Office produktiver einschätzen, als im Büro. 

Durch eine systematische Zeiterfassung kann unbeabsichtigte Mehrarbeit verhindert und einer Entgrenzung von Arbeit und Privatleben vorgebeugt werden - mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Laut der DAK-Studie stieg der Anteil der Beschäftigten, die sich nie oder nur selten gestresst fühlen, durch die Heimarbeit von 48 auf 58 Prozent an. Regelmäßiges Arbeiten im Home Office könnte somit einen deutlichen Einfluss auf die Häufigkeit von stressbedingten Erkrankungen wie Burnout haben. 

Aber auch in Situationen, in denen Mehrarbeit vereinbart und vom Mitarbeiter beabsichtigt wurde, bringt die Zeiterfassung Vorteile: Die Zeit wird als Überstunden erfasst und kann angemessen entlohnt werden. 

Die Zeiterfassung im Home Office ist eine wichtige Maßnahme, um eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben, die bisher noch von vielen Beschäftigten bemängelt wird, zu erreichen. Fortschrittliche Arbeitgeber sollten sich daher im Idealfall schon jetzt mit einer Lösung zur digitalen mobilen Zeiterfassung befassen. Mit clockin können Mitarbeiter ihre Arbeitzeiten ganz einfach per App erfassen. Gleichzeitig hat der Arbeitgeber jederzeit eine Überblick darüber, wer gerade an welchen Projekten arbeitet. Das Beste: Am Ende des Monats erstellt clockin die Stundenzettel völlig automatisch.

 

Jetzt kostenlos testen

Die Testphase ist völlig unverbindlich und endet nach 14 Tagen automatisch ohne weiteres Abonnement.

Zurück