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EuGH-Urteil: Stirbt jetzt das Home-Office?

  

Die neue EU-Richtlinie zur verpflichtenden Arbeitszeiterfassung ist umstritten. Gewerkschaften sehen die Arbeitnehmerrechte gestärkt. Kritiker befürchten das Ende von flexiblen Arbeitszeitmodellen und dem Home-Office. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Sie auch noch in Zukunft bequem von Zuhause aus arbeiten können.

Hat Home-Office ein Ablaufdatum?

Sie kennen es alle: Die Sonne scheint auf den Schreibtisch, im Fernsehen laufen Nachrichten und vielleicht läuft die Waschmaschine noch im Hintergrund. Gerade für Programmierer, Spieletester, Webdesigner und viele weitere Berufsfelder ermöglicht die Digitalisierung das optimale Arbeitsumfeld: Das Home-Office. 

Aber was hat das Home-Office mit dem EuGH-Urteil zu tun?  Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs sieht vor, dass alle Arbeitgeber die Zeiten ihrer Arbeitnehmer genau dokumentieren, sprich eine lückenlose Arbeitszeiterfassung. Denn nur eine komplette Erfassung stelle sicher, dass die Arbeitnehmer sich gegen ungerechtfertigte Überstunden zur Wehr setzen können. Ist es dann immer noch möglich, dass Ihre Mitarbeiter von Zuhause arbeiten können oder bedeutet das den Untergang des beliebten Home-Office? 

Kommt jetzt die Stechuhr zurück?

Mittlerweile können sich nur die Wenigsten wieder vorstellen, jeden morgen zur Arbeit zu fahren, ihre Karte abstempeln zu lassen und zum Feierabend diesen Vorgang zu wiederholen. Viele Arbeitnehmer befürchten, dass dies wieder Teil ihres Arbeitsalltages werden könnte. Die Süddeutsche Zeitung titelt sogar:” Die Stechuhr ist das Gegenteil von Freiheit, Vertrauen und Verantwortung.”  

Nehmen wir das Beispiel Home-Office. Bei dieser Form der Arbeit organisieren die Arbeitnehmer ihre vertraglich geschuldete Arbeitszeit eigenverantwortlich von Zuhause aus. In der Praxis bedeutet das: Flexibles Arbeiten ohne lange Anfahrtswege, aber auch ohne lückenlose Zeiterfassung. Gearbeitet wird auf Vertrauensbasis ohne feste Zeiten und klar geregelte Anwesenheitspflichten. 

Insbesondere für Pendler und Beschäftigte mit Familie oder Pflegebedürftigen schafft das Homeoffice attraktive Arbeitsbedingungen, da sie so Privat- und Arbeitsleben einfach miteinander verbinden können. Zudem werden Mitarbeiter an Ihr Unternehmen gebunden, die andererseits schon längst gekündigt oder ihre Stunden hätten reduzieren müssen. Flexible Arbeitszeiten machen einen Arbeitgeber letzendlich attraktiver und verhelfen der Mitarbeiterakquise. Natürlich ist das nicht in allen Branchen möglich.

In manchen Branchen können feste Arbeitszeiten Unproduktivität am Arbeitsplatz wieder zu einem Thema machen. Gerade weil die Mitarbeiter nicht mehr flexibel entscheiden können, wann sie mit ihrer Arbeit beginnen, ist das Risiko sehr hoch, dass Zeit abgesessen, statt das produktiv gearbeitet wird. Das belegen immer wieder Studien zur Produktivitätssteigerung. 

Die neue EU-Richtlinie - ein Forschritt!

In der aktuellen Debatte um das EuGH-Urteil wird immer diskutiert ob es sich dabei um einen Fortschritt oder Rückschritt handelt. Freiheit und Selbstbestimmung werden Zeiterfassungssystemen gegenübergestellt. 

Die derzeitige Debatte ist jedoch völlig unbegründet und ufert in die komplett falsche Richtung aus, denn der EuGH verpflichtet nicht zu einer Stechuhr. Er verpflichtet lediglich zu einer lückenlosen Arbeitszeiterfassung - wie Sie diese erfassen, ist Ihnen überlassen. Freiheit und Selbstbestimmung und die lückenlose Arbeitszeiterfassung schließen sich nicht aus!

Arbeitszeiterfassung und flexibles Arbeiten ist bei genauerem Hinschauen kein Widerspruch. Im Gegenteil! Mit der richtigen Zeiterfassung können Ihre Mitarbeiter weiterhin flexibel arbeiten: Wann sie wollen und wo sie wollen! Gleichzeitig fallen keine Stunden mehr unter den Tisch und es entsteht für alle Beteiligten kein zusäzlicher Aufwand.

Die Lösung lautet: Digitale Zeiterfassung.

Mit dieser Art der Zeiterfassung hätten Sie als Unternehmer, wie bisher die Möglichkeit, die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter zu erfassen. Und das alles ohne einen Mehraufwand! Demzufolge handelt es sich hierbei nicht um einen Rückschritt, sondern um einen Fortschritt. Denn: Moderne Arbeitszeitmodelle bleiben bestehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können weiter von Zuhause aus arbeiten und gleichzeitig fallen keine Stunden mehr unter den Tisch. Wie das geht erfahren Sie jetzt!

Mit einem Klick EuGH-konform!

Mit clockin ist flexibles Arbeiten leicht gemacht. Ihre Mitarbeiter brauchen keine Sorge haben, sie müssten nun jeden Tag im Unternehmen erscheinen um sich für die Arbeit anmelden zu müssen. Ihre Mitarbeiter laden sich die clockin App auf dem Smartphone oder Tablet herunter und melden sich mit wenigen Klicks ganz einfach an, und schon beginnt die Erfassung der Arbeitszeit. Die Stunden stehen Ihnen gleichzeitig direkt im Büro zur Verfügung. Alles ohne einen Mehraufwand! Mit anschaulichen Grafiken, Tabellen und Auswertungen haben Sie Ihre Mitarbeiter und Arbeitszeiten im Blick wenn Sie das möchten, können aber dank automatisierter Prozesse auch darauf verzichten. 

Die Größe Ihres Betriebes und die Branche spielen dabei keine Rolle. clockin passt sich flexibel an jedes Unternehmen an und ermöglicht ein völlig neues Erlebnis von Büromanagement! Entdecken Sie jetzt alle Funktionen von clockin!

 

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